Preise Datenrettung

Hinweis !

Meine Festplatte ist defekt, was kostet das ?

Mein Rechner startet nicht mehr, was kostet das ?

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Grundpreis

Analyse Datenträger
45
  • Dieser Betrag ist immer fällig und wird per Vorkasse erhoben.

*=   Die Kosten für eine Analyse fallen immer an und werden bei einem Auftrag verrechnet.

Klonen vom Datenträgeroder einer PartitionOhne Lesefehler
30.-€Pauschal
  • Nur interne HDD und SSD sowie Speicherkarten
Klonen vom Datenträgeroder einer PartitionOhne Lesefehler
45.-€Pauschal
  • Nur interne HDD und SSD sowie Speicherkarten
Klonen vom Datenträgeroder einer Partitionmit Lesefehler
30.-€Stunde
  • Keine Größenbeschränkung
USB-Stick / Speicherkarten jeglich Art.
Datenträger sollte mechanisch noch funktionstüchtig sein, sollte noch starten oder Geräusche machen.

Logische Datenrettung bei Festplatten ( Nicht SSD )

Eine Datenrettung von einer Festplatte funktioniert je nachdem, ob ein Software-Fehler (logischer Schaden) oder ein Hardware-Defekt (physischer Schaden) vorliegt.

Das primäre Ziel ist es immer, die physischen Magnetsektoren der Festplatte lesbar zu machen, um die darauf liegenden Binärdaten (Nullen und Einsen) auf ein neues, sicheres Medium zu kopieren.

Damit der defekte oder überschriebene Datenträger im Original erhalten bleibt, wird der Datenträger grundsätzlich auf eine anderes Medium geklont.


Methode 1: Logische Datenrettung (Software-Ebene)

Diese Methode wird angewendet, wenn die Festplatte technisch einwandfrei funktioniert, aber Daten durch versehentliches Löschen, Formatieren oder Systemfehler verloren gingen.

Das Prinzip: Wenn Sie eine Datei löschen, löscht das Betriebssystem nicht sofort die Daten selbst.

Es entfernt lediglich den „Eintrag im Inhaltsverzeichnis“ (Dateisystem) und markiert den Platz als frei.

Die eigentlichen Informationen bleiben auf den Sektoren der Festplatte so lange unverändert erhalten, bis sie mit neuen Daten überschrieben werden.

Der Ablauf: Eine Datenrettungssoftware scannt die Festplattenoberfläche Sektor für Sektor nach bekannten Dateisignaturen (wie .jpg oder .pdf).

Sie setzt die gefundenen Fragmente eigenständig wieder zu vollständigen Dateien zusammen und kopiert diese auf ein anderes, sicheres Laufwerk.

Methode 2: Physische Datenrettung (Hardware-Ebene)

Liegt ein mechanischer oder elektronischer Schaden vor – erkennbar an Klackgeräuschen, Schleifen oder wenn die Platte gar nicht mehr anläuft –, helfen Software-Programme nicht weiter.

Hier übernehmen Spezialisten im Labor und diese Leistung biete ich nicht an.

Auch hier gibt es Ausnahmen und es kann unter sehr günstigen Umständen ein Auslesen der Daten über eine Software möglich sein.

Da kommt es auf das genaue Fehlerbild an.

Logische Datenrettung bei SSD

Schadensart


Die SSD ist technisch intakt. Daten wurden versehentlich gelöscht, formatiert oder das Dateisystem ist beschädigt.

Dann erfolgt das Wiederherstellen wie bei einer normalen Festplatte.

Hinweis:
Der automatische TRIM-Befehl bei SSDs erschwert die Rettung gelöschter Daten massiv, da er freigewordene Speicherblöcke im Hintergrund unwiderruflich leert.

Speziell bei MacOS funktioniert der Trimm-Befehl sehr gut, wenn aktiviert.

Bei Windows Systemen kann es sein, das der Trimm-Befehl nach einem Wechsel von HDD zu SSD nicht aktiviert ist

und damit die Chancen auf eine Wiederherstellung steigen.


Hat eine SSD Sektoren wie eine normale Festplatte ?

Nein, physische Sektoren wie klassische Festplatten (HDDs) haben Solid-State-Drives (SSDs) nicht.

Stattdessen nutzen sie elektronische Speicherchips (NAND-Flash-Zellen), die in Seiten (Pages) und Blöcke eingeteilt sind.

Damit Windows und andere Programme fehlerfrei mit ihnen arbeiten können, simulieren SSDs jedoch traditionelle Sektoren (meist mit einer Größe von 512 Byte oder 4 Kilobyte)

Das macht die Datenrettung von SSDs aufwändiger, speziell wenn viele Lesefehler auftreten.